Kommunalpolitik ist das Fundament und der Anker eines demokratischen Gemeinwesens. Menschen, die im »Hier« der Kommune leben, entscheiden über ihre eigenen örtlichen Angelegenheiten. In diesem »Hier« wird Interessenausgleich und Kompromissbereitschaft eingeübt. Nur in diesem »Hier« ist die Rückkopplung zwischen Vertreter:innen und Vertretenen so direkt, wie es nur geht: Man sind Nachbar:innen, sieht sich im Sportverein oder in der freiwilligen Feuerwehr, hilft mit bei den Dorf- und Stadtfesten.
Jedenfalls sollte es so sein. Denn das Fundament hat tiefe Risse bekommen. Welche das sind und wie Interventionsmöglichkeiten aussehen können, schreibt Moritz Warnke von der Zeitschrift »Luxemburg«.
Worüber wir uns vom KFS besonders freuen: dass wir und unsere eigene Zeitschrift, »Das Kommunalforum«, in dem Beitrag anerkennende Worte finden.
Zum Artikel »Aus der Pleitekommune in den Kommunalsozialismus?«